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6. Coburger Museumsnacht am Samstag, den 11. September 2010 von 18.00 - 01.00 Uhr
| Eintritt | 6,- € incl. Busfahrt, Vorverkauf: 5,- € (Kinder bis 14 Jahre frei) |
| Öffnungszeiten | 18 bis 1 Uhr, Morizkirche und Staatsarchiv bis 24 Uhr, Hofgarten: 17 Uhr Baumführungen |
| Vorverkauf | Tourist-Information (Coburg - Herrngasse) Buchhandlung Riemann (Coburg - Markt) Alle Filialen der VR-Bank Coburg eG Neue Presse, Coburger Tageblatt Veste, Ehrenburg, Naturkundemuseum Leuchten Stirtzel, Optik Müller |
| Shuttle-Busse | ab Theaterplatz zu Veste, Kunstverein, Naturkundemuseum Fahrzeiten ab 18 Uhr viertelstündlich, ab 22 Uhr halbstündlich Letzte Rückfahrt von der Veste: 0:15 Uhr |
| Parken | 3 Innenstadt-Parkhäuser (günstiger Nachttarif) sowie Anger, Schlossplatz, Veste-Parkplatz (gratis) |
| Veranstalter | Coburger Landesstiftung |
| Organisation | Markant Werbeagentur, Mohrenstr.31, 96450 Coburg, www.markant-coburg.de |
| Konzeption | Martin Rohm |
| Kontakt | E-Mail: m.rohm@markant-coburg.de - Tel. (09565) 92 12 75 |
Bildquellen und Bildrechte: Martin Rohm
Alle Orte und Schauplätze auf einen Blick
(Orte mit Stern: Bewirtung, Imbiss etc.)

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Veste Coburg
Burg in Transformation: Über 950 Jahre alt ist die Veste – und ebenso lagen wird sie immer wieder umgestaltet: 1547 verlegen die Herzöge ihre Residenz ins Stadtschloss Ehrenburg. 17 Jahre vorher hatten sie begonnen, die spätmittelalterliche Burg zur Festung umzubauen, die deshalb 1632 den Mörsergranaten von Wallensteins Truppen widersteht. Ab 1782 dient das Hohe Haus als Gefängnis. Ab 1838 wird die recht verfallene „Fränkische Krone“ im Auftrag von Herzog Ernst I. unter Leitung des Nürnberger Architekten Heideloff zur Schaffung von Museumsräumen im neugotischen Stil umgestaltet. 1905 erneute Kehrtwende: Die Burg wird wieder Residenz und bis 1924 durch den Burgenfachmann und Architekten Bodo Ebhardt umgebaut und restauriert. Seit 1946 ist der Freistaat Bayern Träger der Restaurierungsarbeiten. 2008 endet die vier Jahre dauernde und fast 8 Millionen Euro teure Sanierung des Fürstenbaus. Das historische Erbe wurde zum modernen publikumsorientierten Besucherbetrieb „Coburger Kunstsammlungen“.
Transformation der Kunst: Die Sonderausstellung „Apelles am Fürstenhof – Facetten der Hofkunst um 1500 im Alten Reich“ beleuchtet die Transformation in kunsthistorischer Sicht: Die Rolle und das Selbstverständnis der erfolgreichen Künstler an den Höfen hatten sich in dieser Zeit gewandelt. Apelles, legendärer Hofmaler Alexanders des Großen, wurde ihr Leitbild. Sie sahen sich nicht mehr als Handwerker, sondern als gebildete Ratgeber der Fürsten, die für das neue Repräsentationsbedürfnis die nötige Bildung und gute Kenntnis von der Kunst an anderen europäischen Höfen mitbrachten. Neben Albrecht Dürer, Lucas Cranach d. Ä. oder Jacopo de’ Barbari sind herausragende Vertreter jener Epoche mit rund 120 Meisterwerken – darunter über 100 aus großen europäischen Sammlungen – zu sehen.
Ritterturnier digital transformiert: Ritterturniere waren eine farbenfrohe Angelegenheit. Davon zeugt das Turnierbuch Johann Friedrichs I. von Sachsen, genannt der Großmütige. Die 146 bunten Miniaturen aus der Werkstatt Lucas Cranachs d. Ä. sind ein wichtiges Dokument für die Blüte ritterlicher Bräuche unter Kaiser Maximilian I. Von einer Coburger Designagentur digitalisiert, animiert und projiziert, werden die kühnen Ritter in der Museumsnacht an den Wänden des Burghofs „lebendig“.
Zeitreisende: Den Besuchern begegnen einstige Bewohner der Veste: bekannte wie Martin Luther und seine Frau Katharina von Bora, aber markante und makabre wie Jäger, Ritter und Henkersknechte.
Transformation einer Gitarre: Der Berliner Gitarrenvirtuose Stephan Bienwald interpretiert Fernsehshow-Melodien und Chart-Musik auf der klassischen Gitarre. Mit stilsicheren Stilbrüchen und musikalischen Karikaturen versetzt er seine Zuhörer in Staunen, indem er seine Gitarre mal zu einem klassischen Orchester, mal in eine Country-, eine Synthie-Pop- oder eine Jukebox verwandelt. 19-22 Uhr jeweils zur vollen Stunde.
Body Transformation: In der Rüstkammer inmitten der eisernen Männerpanzer interpretiert die renommierte Bodypainterin Christine Dumbsky das Thema „Die Waffen der Frau“ ganz neu.
Transformation der Jahreszeit: In der Lutherkapelle erklingt um 19, 20, 21 und 22 Uhr die historische Orgel. Dazwischen lädt das Duett "CantiCo à due" mit Gisela Maria Paul (Sopran) und Erika Kreuzer (Mezzosopran) die Zuhörer ein zu einer Reise durch das Jahr. Zu hören sind Lieder zu Frühling und Sommer (19 und 21 Uhr) sowie zu Herbst und Winter (20 und 22 Uhr). Solist an der Orgel und Begleiter am Klavier ist Christian Reissinger.
Für Kinder: Genau hinschauen! Bei einem Suchspiel gibt es attraktive Preise zu gewinnen.
Barden auf der Burg: Wir beide: Die Sängerin Katrin Rumberg und der Gitarrist Martin Hanisch begegneten sich als Studenten für Jazz/Popularmusik an der Hochschule für Künste in Bremen. Seit drei Jahren sind sie als Duo „Wir beide“ unterwegs mit eigenen deutschsprachigen Liedern, aber auch mit Interpretationen von Jazzstandards, gemixt mit Stücken ihrer Lieblingspopstars wie z.B. Sting. Wir beide besingen Themen aus dem Alltag, die jeden betreffen, manchmal mehr balladesk, manchmal mehr funky oder auch rockig. Ab 19 Uhr 5mal stündlich im Carl Eduard-Bau (Cafeteria).
Blues zum Bier: Bei Bier und Imbiss spielt die Dennis Schütze Band eigene Nummern und ausgewählte Covers aus Country/Blues/Singer/Songwriter/Pop. Der Schütze kam 1994 zum Studium der klassischen Gitarre nach Würzburg und prägt seither die dortige Musikszene auf vielfältige Weise. Nach dem Zweitstudium in den Fächern Musik- und Kulturwissenschaft hat er sich u. a. als Sänger, Gitarrist und Songschreiber in vielen CD-Produktionen verschiedenster stilistischer Ausrichtung betätigt. 2010 erscheint sein 16. Album“ B-Sides & Rarities”. Schütze ist Kulturförderpreisträger der Stadt Würzburg 2007 und Lehrbeauftragter an der dortigen Universität. Rocktimes.de nannte ihn „Universalgenie aus Franken“ und „Akustik Gitarre“ lobte seinen „zeitlosen, sympathischen Gitarren-Pop, der klanglich, kompositorisch und künstlerisch zu überzeugen weiß“. Burghof, 19-24 Uhr.
www.kunstsammlungen-coburg.de
www.wirbeide.biz
www.unikat-live.de
www.dennisschuetze.de
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Hofgarten
Transformation Natur/Kultur: Wald und Wiesen zwischen Schlossplatz und Festungsberg ließ Herzog Albrecht 1680 zu einem 5 Hektar großen Barockgarten umformen. Seine Gestalt als englischer Landschaftspark erhielt er mit der Erweiterung bis zur Veste 1857 unter Herzog Ernst II. Heute hat der Park eine wichtige Erholungsfunktion für die Innenstadtbewohner und ist gleichzeitig die Frischluftschneise der Stadt.
Grüne Monumente: Tulpen-, Trompeten-, Lebkuchen- oder Götterbaum – so heißen exotische Bäume im Hofgarten. Ungewöhnlichen Blatt-, Blüten- und Fruchtformen der Baum-Raritäten von A wie Aesculus bis Z wie Zerreiche werden vorgestellt. Das Grünflächenamt der Stadt bietet drei Führungen. Beginn: 17 Uhr, Treffpunkt: Theater in der Reithalle/Eingang Hofgarten.
Hinterwelten: In der Museumsnacht transformiert sich der Teil des Hofgartens zwischen Arkaden und Kleinem Rosengarten von „natürlich“ zu „künstlich“. Wir Gestalten, eine Arbeitsgemeinschaft aus Coburger Architektur-, Innenarchitektur- und Produktdesign-Studenten, verspricht erneut spektakuläre Eindrücke. Vier Lichtinstallationen zum Thema Hinterwelten entführen in eine künstliche, extrudierte, erweiterte und vernetzte Natur. An Stationen wie „Aderlass“ oder „Künstlicher Wildwuchs“ wiederholt sich die Farbe „Plastikpink“ immer wieder.
Transformation im Blumentopf: Schüler des Gymnasiums Alexandrinum verschönern den Hofgarten mit einer Gruppe großformatiger Blumentöpfe mit skurrilen Kunstpflanzen. Motto: „Wir topfen Kunst ein!“
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Naturkundemuseum
Insekten-Transformation: Veränderungen sind ein fester Bestandteil des Lebens auf der Erde. Bei Insekten spielt die körperliche Transformation eine ausschlaggebende Rolle innerhalb des gesamten Lebenszyklus. So werden Larven zu Käfern und Raupen werden zu Schmetterlingen. Die ganze Bandbreite dieser spannenden Tiergruppe zeigt die große Sonderausstellung „Auf sechs Beinen zum Welterfolg“. Lassen Sie sich faszinieren von den vielen – auch lebendigen – Transformationen.
Für Nachtschwärmer: Die menschlichen Nachtschwärmer erwartet ein spannendes Rahmenprogramm: Wie in den letzten Jahren sorgt schwungvolle Live-Musik von Hans Beyer und Band für die Untermalung des Abends. Die Mitarbeiter der Sonderbar schenken bunte Cocktails aus und die Metzgerei Schlag sorgt mit warmem Essen für das leibliche Wohl unserer Gäste. Außerdem präsentieren die jungen Künstler vom Coburger Kinder- und Jugendtheater unter der Leitung von Maria Krumm eine Performance zum Thema „Insekten“.
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Ostpavillon und Künstlerpfad
Transformation: Die beiden Pavillons beidseits des Herzog-Alfred-Brunnens haben eine bewegte Geschichte und mancherlei Umformung erlebt. Erbaut als herzogliche Teepavillons, dienten sie später als Milchhäuschen, Toiletten, Lagerräume und Galerie. Während der Westpavillon seit Jahren seiner Sanierung entgegen dämmert, ist der von der Stadt bereits restaurierte Ostpavillon heute Ausgangspunkt für historische Exkursionen des Vereins Zeitreise. In der Museumsnacht zeigt hier der Hollfelder Bildhauer Axel Luther einen Querschnitt seines Schaffens.
Evas Transformationen – Apollonias Wandlungen: Gerd Krämer aus Coburg hat sich der Kunst in Stahl verschrieben: Viele seiner seriellen, immer neu kombinierten Skulpturen aus geschweißtem Stahl haben mystisch-biologische Wurzeln und tragen Titel wie Wolf in uns, Minotaurus, Engel oder Luzifer. Andere haben Bezüge zur Mythologie, etwa „Artemis" oder „Pegasus". Die Kunst-Figur "Apollonia" mit einem Schuss Botero wird als Fackelträgerin, Zirkusreiterin, Kraftakrobatin und in vielen anderen Varianten die Besucher ein Stück ihres Weges durch den Hofgarten begleiten und auch hinführen zum zweiten Transformationszyklus: den faszinierenden Wandlungen eines weiblichen Torsos (Bereich Westpavillon). Krämers Installationen werden z. T. auch die Nasen des Publikums betören – und aus einigen Rohlingen dürfen Passanten sich mit Acrylfarben ihre ganz persönliche Apollonia transformieren.
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Kunstverein
Transformation – vom Künstler zum Preisträger: Am Tag der Museumsnacht verleiht die Stadt traditionell den Coburger Förderpreis für bildende Kunst. Die frisch ausgezeichneten Arbeiten sind in einer Gemeinschaftsausstellung zu sehen (Vernissage 16 Uhr).
Transformation: Aus Ernst wird Spaß: Die Jazzpolizei – die einzige deutsche Dixieband ohne Rechtsanwalt oder Zahnarzt – versetzt den Pavillon des Kunstvereins Coburg in den musikalischen Ausnahmezustand. Die drei Berliner spielen Dixie und alte Schlager „ohne Waffen, ohne Gewalt, ohne Verstärker und ohne Noten“. Einige ihrer Stücke sind so schnell, dass sie in der Stadt nur mit Blaulicht gespielt werden dürfen. Das Trio mobil – flexibel – lustig besteht aus Brian O’Gott (Banjo, Gesang, im bürgerlichen Leben Dipl.-Popstar), Masju Grabisch (Sousaphon, erfahren in allen Musikbereichen von der Beerdigung bis zur Gala) und Jay Hahn (Trompete, Gesang, Ausdruckstanz). Ab 19 Uhr viermal zur vollen Stunde.
Fiesta Latina: Dazu passend – jazzige Transformationen südamerikanischer Lieder Acapella-Ensemble unter Leitung von Antonietta Bafas (Beginn: 21:30 Uhr).
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Kleiner Rosengarten
Transformation eines Gartens: Der Kleine Rosengarten wurde 1922 als Ziergarten der ehemaligen Hofgärtnerei angelegt. Ursprünglich trennte eine Mauer mit 1869 ergänzten neugotischen Zinnenkranztürmen das Areal vom Hofgarten. Umgestaltet wurde er 1974 und 1994. Den Garten, der durch den Pavillon des Kunstvereins abgeschlossen wird, schmücken verschiedene Skulpturen, darunter das lebensgroße Standbild Phryne von Ferdinand Lepcke aus dem Jahr 1908. Sehenswert auch die Skulpturen Faunherme und der Wandbrunnen mit Putto, Neurenaissance, spätes 19. Jh.; sowie moderne Kopien dreier allegorischer Sandsteinfiguren „Morgen“, „Mittag“ und „Abend“ des mittleren 18. Jh.;
In der Museumsnacht wird der Garten vom Coburger Unternehmen Stirtzel Lichtplanung stimmungsvoll illuminiert.
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St. Augustin mit Kohary-Gruft
Transformationen in Licht und Ton: Lichtinstallationen und Klangintonationen machen das vor 150 Jahren im neugotischen Stil erbaute Gotteshaus in der Museumsnacht neu erlebbar.
Chor und Orgel transformieren südamerikanische Lebensfreude: Mit Musical-Projekten wie „Oliver“ sorgte der vor fünf Jahren gegründete Chor „Unerhört“ für Erstaunen. Obwohl (oder weil) die gebürtige Bulgarin Antonietta Bafas als sehr fordernde Chorleiterin bekannt ist, hat das Ensemble erheblichen Zulauf: Mit dem Niveau stieg die Zahl der Sänger auf 70. Sein „Großes Lateinisches Konzert“ mit südamerikanischen Welthits begeisterte im Juni 1000 Zuhörer. Zweimal wird der Chor ein halbstündiges Programm daraus vortragen. Jeweils anschließend greift Dekanatskantorin Gabriele Hirsch das Thema auf und spielt auf der Orgel von St. Augustin Samba und andere südamerikanische Tänze aus der Feder des Coburger Komponisten Gerhard Deutschmann. Beginn: 19:00 und 20:00 Uhr.
Transformationen auf 10 Seiten: Das Duo Michael Schmitt/Klaus Neubert transferiert Tradition in die Moderne und erzeugt eine viel-saitige, improvisationsfreudige Mischung klangreicher Bilder aus Eigenkompositionen, inspiriert von Stilrichtungen aus aller Welt. Neubert hat in Los Angeles Jazzgitarre studiert und ist ein versierter Studio- und Livemusiker. Schmitt (Violine) hat mit internationalen Jazz, Blues und Countrygrößen gespielt und soliert regelmäßig neben eigenen CD Veröffentlichungen als Gastmusiker (ab Mitternacht als Partner von Klaus Kreuzeder). Das Repertoire erstreckt sich von traditionellen Zigeunerklängen bis hin zu sphärischen, futuristischen Sounds. 21:00, 22:00 und 23:00 Uhr.
www.mcschmitt.de
www.myspace.com/mcschmitt
Weltmusik-Transformationen: Der Münchner Saxofonist Klaus Kreuzeder ist als ein musikalisches Highlight der Museumsnacht in einem Duo mit dem fränkischen Multiinstrumentalisten Michael Schmitt (Violine/Gitarre) zu erleben. Ihre erste Session war für die beiden wie für die Zuhörer wie ein musikalischer Urknall – das "Big Bang Orchester" war geboren. Nach der Bühnen-Premiere 2006 folgte die CD „First“ mit 13 Eigenkompositionen. Beide Ausnahmemusiker verbindet eine ausgelassene Spielfreude jenseits aller stilistischen Grenzen. Das Duo macht Weltmusik im besten Sinne und verbindet Rhythm & Blues, Rock, Jazz, Soul, sowie klassische und ethnische Einflüsse zu einem unverwechselbaren Sound. Das Klangspiel basiert auf live eingespielten geloopten Gitarrenriffs, zu denen Schmitt dann auf der Violine spielt. Durch den Einsatz dieser Technik, gepaart mit freiem, spontanem Zusammenspiel auf den Naturinstrumenten Gitarre, Violine und Sopransaxophon, wird ein Klangkörper geschaffen, der dem eines kleinen Orchesters nahe kommt. Beginn: 24 Uhr (Zutritt ab 23 Uhr nur mit Eintrittsbändchen).
Die Gruft – Ort der Transformation: Ferdinand, jüngerer Bruder von Herzog Ernst I, lernte als Berufsoffizier der österreichischen Armee Antonie von Kohary kennen. Um die Prinzessin 1816 zu heiraten, wurde er katholisch; so entstand die zweite Linie des Coburger Herzogshauses. Sein zweiter Sohn August ist Kuratoriumsmitglied und Mitplaner der Kirche St. Augustin. Seine Frau Prinzessin Clementine d’Orleans war Tochter des 1930 zum „König der Franzosen“ ausgerufenen Louis Philipp. Unter der Kirche St. Augustin befindet sich die Grablege prominenter Mitglieder der Kohary-Dynastie. Imposant ist der Marmorsarkophag des Stifterpaares, gefertigt von Aimé Millet, Paris, und Aloys Strobl, Budapest. Zu dessen Füßen ruht ihr jüngster Sohn, Zar Ferdinand I von Bulgarien. Hier fanden eine Kaisertochter aus Brasilien und 14 weitere Angehörige der Dynastie ihre letzte Ruhe. Hans Peter führt durch die Gruft und die Geschichte der Dynastie.
Ein Tipp für 12. September: 18 Uhr Orgelmesse in St. Augustin, danach Stehempfang im Pfarrheim. Ab 19 Uhr kleines Orgelkonzert von Dekanatskirchenmusikerin Gabriele Hirsch mit Uraufführung des von Gerhard Deutschmann aus Anlass des Kirchenjubiläums komponierten Orgelstückes „Lobet den Herren“.
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Pfarrzentrum St. Augustin
Transformation eines Kirchenbaus: Am 28. August 1860 – Festtag des heiligen Augustinus – weihte der Bamberger Erzbischof das im neugotischen Stil erbaute Gotteshaus samt Orgel und Glocken. Das 150jährige Bestehen des Gotteshauses begeht die Pfarrei u. a. mit einer Ausstellung im Pfarrzentrum. Sie macht deutlich, wie sehr die Liturgiereform der 60er Jahre die Kirche transformiert hat: Der Hochaltar wurde entfernt. Die Tafelbilder der Seitenaltäre, eine Mariendarstellung und ein Bild des heiligen Augustin fand man vor einiger Zeit auf dem Dachboden; sie wurden restauriert und sind mit anderen Kunstschätzen wieder zu sehen.
Transaktion der Welt: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“. So lautet das Motto der vierten Mitmachaktion „Zoom4“, zu der die Katholische Jugend aufruft. Gefragt sind Gemeinschaftsprojekte zu Themen, die Jugendlichen wichtig sind: Plakate, Collagen, Reportagen, Theater- oder Musikstücke, Radio- oder Filmbeitrag, Comics oder soziale Aktion. Die bis 30.7. eingereichten Beiträge werden in der Museumsnacht prämiert und im Nachtcafé ausgestellt.
Kontakt: info@bdkj-coburg.de
Transformation Sand-Kunst: Wie sich im Sand zermahlene Größe der Gebirge findet, findet sich in der Kunst die Tiefe des Lebens, sagt Irmgard Lange-Redinger. Seit 22 Jahren sammelt sie auf ihren Wanderungen und ihren Reisen durch alle Kontinente Sand. Jedes Land hat seinen Sand und seine Farben. Über 100 Sande zählt ihre Palette. Die Künstlerin aus Murnau „malt“ damit. Sand ist für sie „Rückbesinnung auf unseren Urgrund“ – in ihm stecken die Energie und Kraft des Landes und seiner Menschen. Ausstellung im Kleinen Seminarraum.
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Landestheater / Großes Haus
(Eintritt frei)
Transformation am Theater: Theater-Verwandlung hat in Coburg Tradition. Schon 1683 gastierten im damaligen Zeughaus Wanderbühnen. 1764 verwandelte man das Ballhaus auf dem Schloßplatz in ein Theater. 1827 gründete Herzog Ernst I. das Herzogliche Hoftheater mit eigenem Ensemble. Bis 1847 entstand in zwei Bauabschnitten das heutige Theater. Hier trafen sich im 19. Jahrhundert illustre Gäste wie die Großfürstin von Russland oder Queen Victoria von England, und herausragende Künstler wie Paganini, Liszt und Strauss präsentierten sich in Coburg dem Publikum. Der aktuellste „Wandel“ folgt mit der neuen Spielzeit: Detlef Altenbeck, der Theaterfest und Museumsnacht vor zwei Jahren vereint hat, verlässt Coburg; Bodo Busse vom Hessischen Staatstheater Wiesbaden wird neuer Intendant.
Theaterfest: Auch zur Museumsnacht 2010 steht das Landestheater Coburg wieder interessierten Besuchern offen: Dieses Jahr wird sowohl im Großen Haus als auch im Theater in der Reithalle ein vielseitiges Programm geboten, die jüngeren Besucher kommen am Nachmittag beim Kinderprogramm auf ihre Kosten. Mit dem Theaterfest im Großen Haus bedankt sich das LTC bei seinem Publikum für die Treue in der vergangenen Spielzeit und serviert beim Gala-Konzert häppchenweise erste Kostproben aus dem Programm der neuen Spielzeit. Der Zutritt zu den Veranstaltungen des Theaterfests im Großen Haus ist kostenfrei. Die Programmpunkte finden Sie demnächst im Internet.
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Theater in der Reithalle
(Eintrittsbändchen erforderlich)
Transformation vom Pferd zum Barren: An der Stelle der 1836 abgerissenen Reitbahn ließ Herzog Ernst II. 1952 eine Reithalle errichten. In ihr feierte der Deutsche Turnerbund dieser Tage sein 150järiges, denn in der herzoglichen Reithalle wurde 1860 das erste Deutsche Turn- und Jugendfest sowie die erste Generalversammlung des Deutschen Nationalvereins veranstaltet. 1862 erfolge hier die Gründung des Deutschen Sängerbundes. Noch ungefeiertes Jubiläum: Seit 25 Jahren ist die Reithalle Studiobühne des Landestheaters.
My name is Barbara: Barbara Streisand zählt heute zu den erfolgreichsten Künstlerinnen ihrer Zeit: Mit der Hauptrolle im Musical „Funny Girl“ begann Mitte der 1960er Jahre eine der außergewöhnlichsten und aufregendsten Karrieren der Musik- und Filmgeschichte. Das Programm portraitiert den Lebensweg einer Frau, die sich selbstbewusst und emanzipiert in einem von Männern dominierten Business behauptet hat. Von „Funny Girl“ bis „Cats“ singt Ulrike Barz ihre großen Broadway-Erfolge, erinnert an Barbara Streisands bedeutendste Filmhits wie „Yentel“ oder „So wie wir waren“ („The Way We Were“) und erweckt mit „Woman in love“ die legendären Zeiten mit den Bee Gees zu neuem Leben.
Dosenbier und Rockmusik: Hey ho, let‘s go: „Dorfpunks“ erzählt die aberwitzigen Erlebnisse von Roddy Dangerblood alias Malte Ahrens und seinen Kumpanen, die in der norddeutschen Provinz das kompromisslos freie Leben erproben. Der Bestseller von Rocko Schamoni wird als szenische Lesung präsentiert – natürlich mit viel Musik und Dosenbier.
Sinfonie in Rock: Wieder dabei: die Coburger Theaterband. Von Abba bis Zappa reicht das Repertoire, mit dem die zehn die Bühnen des Landestheaters rocken. Es darf gefeiert werden!
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Schloss Ehrenburg
Transformationen eines Schlosses: Das Franziskanerkloster, das in der Reformation aufgelöst worden war, ließ Herzog Johann Ernst in ein Dreiflügel-Schloss umformen, um 1543 seine Hofhaltung von der Veste in die Stadt zu verlegen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg und einer Brandkatastrophe baute Herzog Albrecht ab 1690 die Ehrenburg zu einer barocken Residenzanlage aus. Aus dieser Zeit stammen üppige Stuckaturen italienischer Meister, die Hofkirche und der prachtvolle Riesensaal. Unter Herzog Ernst I. erhielt die Ehrenburg nach Entwürfen des Berliner Architekten Karl Friedrich Schinkel ihre heutige neugotische Fassade. Die Wohn- und Gesellschaftsräume wurden im französischen Empire-Stil mit prunkvollen Möbeln, Uhren und Leuchtern vorwiegend aus Paris ausgestattet. Queen Victoria, die 1840 Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha geheiratet hatte, weilte hier oft und gerne. Zu bewundern sind neben prunkvollen Sälen und Arbeitsräumen auch die Gemäldesammlungen der Coburger Herzöge mit Werken berühmter Künstler wie Lukas Cranach d. Ä. oder bedeutenden holländischen und flämischen Meistern.
Sonderschauen: Eine Dokumentation im Weißen Saal zeigt die baulichen Veränderungen der Ehrenburg im Wandel der Zeit. Im Vorsaal zum Riesensaal Gemäldeausstellung des Coburger Malers Dieter Fischer. Außerdem zu besichtigen: der große Sitzungssaal mit historischen Möbeln.
Transformation als Hörgenuss: Vokalensemble und Solisten der Gesangsklassen Daniela Pfaff-Lapins, des Gesangsstudios und der Musikschulen Coburg, Kronach und Ebern machen im Riesensaal Form- und Strukturveränderungen im Musikalischen erlebbar. Das Publikum erfährt, wie sich die inhaltliche und kompositorische Struktur des Musizierens im Laufe der Jahrhunderte veränderte. Hörbar wird dies in drei Themenbereichen: „Jubilate“ (u. a. Knabenstimme und Tenor), „Liebe“ (vom 13. Jh. bis zum Musical) und „Wiegenlied im Wandel der Jahrhunderte“ (20-23 Uhr zur vollen Stunde).
Speis und Trank: Im Schlosskeller zünftige Bewirtung durch die Burgschänke.
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Schlosskirche
JANNA – Soulfolk Transformation: Das Trio aus Thüringen hat seinen eigenen unverwechselbaren Sound gefunden und kleidet bekannte Stücke in ein mitunter überraschendes Gewand. Eigene Songs und solche, die JANNA gern geschrieben hätte, werden ungewohnt und erfrischend neu präsentiert. Celtic, American, FolkBlues, Gospel, Acoustic Pop – eine Show mit gekonnt handgemachter Musik in höchster Qualität. Für Liebhaber akustischer Musik wird JANNA zu einem absoluten Konzerterlebnis.
Die studierte Sängerin Hanna Flock (Gesang, Percussion, Whistles, Klavier) gehört zu den bemerkenswertesten Interpretinnen der Thüringer Musikszene. Mit ihrer immer wieder bewunderten Stimme ist sie im groovenden Blues genauso zu Hause wie in intimen jazzigen oder keltischen Balladen. Joachim Rosenbrück (Gitarre, Mandoline, Violine, Waldzither) verbindet gekonnt verschiedene Folkstile mit Blues- & Jazz-Elementen zu einer sowohl kraftvollen als auch feinfühligen Basis. Der studierte Akustik-, Jazz- und Blues-Gitarrist Daniel Trommer (Jazz-, E-, Bass-Gitarre) bereichert und verfeinert mit seiner seltenen Bandbreite den Sound der Band. Zeiten: 20-23 Uhr zur vollen Stunde je 45 Min.
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Landesbibliothek
Transformation vom Pergament zum PC: Die Landesbibliothek Coburg entstammt den ins 16. Jahrhundert zurückreichenden herzoglichen Büchersammlungen. Sie verfügt über einzigartige Bibliotheken Coburger Provenienz wie die von Prinz Albert in Auftrag gegebene Sammlung von Originalausgaben zu Luther, die Theaterbibliothek oder die als Universitätsbibliothek projektierte historische Schulbibliothek Casimiriana des 1605 gegründeten Gymnasiums Casimirianum. Zu den Kostbarkeiten gehören u. a. die drei Bände der am Hof Friedrichs des Weisen in Auftrag gegebenen „Chronik der Sachsen und Thüringer“ von Georg Spalatin. Die aus der Zeit um 1520 stammende Handschrift wurde von der Schule Lucas Cranachs d. Ä. reich illustriert. Seit 1973 gehört die „Labi“ zu den regionalen Staatlichen Bibliotheken und ist als moderner Dienstleistungsbetrieb in das Gesamtsystem des bayerischen Bibliothekswesens integriert.
Transformation mit Licht: Letztmals in der Museumsnacht ist im Silbersaal die Sonderausstellung „Tore zum Wissen“ zu sehen. Die 40 großformatigen Fotos sind das Ergebnis eines Praxis-Workshops von acht Fotografen des Fineart-Forums „Visuelle TonArt Andreas Weidner“. Ziel war, fotografisch ein Portrait der Landesbibliothek als einer historisch gewachsenen Bibliothek im Internetzeitalter mit den daraus folgenden Übergängen und Brüchen zu erarbeiten. Die Aufnahmen wurden digital oder analog in den verschiedenen Aufnahmeformaten vom Kleinbild bis zum Großformat erstellt. Die Ausarbeitungen umfassen die technisch mögliche Spanne von analogen, in der Dunkelkammer erstellten Prints über hybride Verfahren mit Filmscan und anschließender digitaler Verarbeitung.
Transformation Schüler – Künstler: Das BIMM Bildungsinstituts für Musik und Musiktheater hat in der Region einen guten Klang und formte etliche seiner Musikschüler zu Künstlern von Rang. Im Andromedasaal wird Schulleiter Oleg Dynov Methode und Ergebnisse des Instrumentalunterrichts an Schülern und Besuchern demonstrieren. Für außergewöhnlichen Hörgenuss garantieren nicht nur die Talente der Lehrer und Schüler, sondern auch der Konzertflügel des Coburger Pianisten Dieter Bauer, den dieser dankenswerterweise zur Verfügung stellt. 19-22 Uhr jeweils halbstündig.
www.landesbibliothek-coburg.de
Andreas Weidner: http://www.andreasweidner.com/php/index.php
Oleg Dynov: www.bimm.info
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Staatsarchiv Coburg
Transformation Daten und Dokumente: Der Name Zeughaus weist auf den ursprünglichen militärischen Zweck des mächtigen Renaissancebaus zwischen Markt und Ehrenburg hin. Mit seiner Waffenkammer setzte Herzog Casimir 1616-1621 einen markanten baulichen Akzent in der Stadt. Bei der Verwandlung vom starken Arm zum starken Gedächtnis der Administration (Staatsarchiv ab 1990) wurde der Magazinbereich umgebaut, damit die Statik rund 3.500 Akten-Meter verkraftet: 14.000 Urkunden, 10.000 Fotos, 7.500 Karten und Pläne sowie 85 Privatnachlässe bewahrt das Archiv als Langzeitgedächtnis der Verwaltung und Kompetenzzentrum der Forschung.
Transformation auf Papier: Akten dienen in der Verwaltung zur Erfüllung von Zwecken, die in Gesetzen und Verwaltungsvorschriften festgelegt sind. Nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen werden sie ausgesondert und dem zuständigen Archiv angeboten. Dieses entscheidet dann über Aufbewahrung oder Vernichtung. Damit verändern diese Unterlagen ihre Funktion. Sie werden vom Hilfsmittel der Verwaltung mit beschränkter Öffentlichkeit zu Grundlagen für jede Art von Fragestellung an die Vergangenheit und nach den Vorschriften des Archivgesetzes benutzbar in einem öffentlichen Archiv. Damit haben Archive schon von ihrer Aufgabenstellung her mit Transformation zu tun. Aktuelle Information zur Ausstellung ab September unter:
Unikat: Akustische Instrumente, eine markante Stimme und eigene Lieder – mehr braucht man nicht, um gute Musik zu machen. Mit diesem Konzept ist das Duo Unikat aus Mainz/Wiesbaden seit Jahren im In- und Ausland erfolgreich. Songschreiber Uwe Schatter (Gesang, Gitarre) und Armin Heislitz (Percussion) stehen für natürliche und ansteckende Intensität, Blues-, Worldmusic- und Singer-/Songwriterelemente ebenso wie für Rock und Pop. Ab 18.30 Uhr stündlich
6 Mal.
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Coburger Puppenmuseum
Spielen ist Transformation: Spielen bedeutet nicht selten Transformation: kreative Umformung von Spielmaterial oder Formveränderung des Spielzeuges selbst. Das Museum setzt in der Museumsnacht seinen Schwerpunkt auf Verwandlungsspielzeug, das mit wenigen Handgriffen verändert werden kann. Zum Beispiel „Transformers“, das sind Autos, die sich „spielend“ in Personen oder Roboter verwandeln lassen, oder Rubik-Würfel. Auch Puppen unterliegen der Transformation: Puppen mit Wechselköpfen oder wechselnder Bekleidung. Erstmals gezeigt werden in diesem Jahr Wendepuppen aus dem afrikanischen Benin: Sie entstehen aus Plastiktüten, die von Kindern gesammelt, gereinigt und in Streifen geschnitten werden.
Transformation und Interaktion: Große und kleine Besucher können an diesem Abend an mehreren Stellen Transformation praktizieren. Etwa beim Sport Stacking, wo es darum geht, durch aufeinander gestapelte Becher blitzschnell Formen entstehen und verschwinden zu lassen. Ein Team um Europameisterin Waldtraut Deutschmann führt verschiedene Techniken vor und lädt zum Mitmachen ein.
Transformation für den Gaumen: Der Freundeskreis Puppenmuseum „transformiert“ schmackhafte Zutaten zu appetitlichem Naschzeug.
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Morizkirche
Transformation theologisch
Christsein ist "ein Leben in Transformation", ein Leben mitten in dieser Welt, in der schon eine neue Welt verborgen aufleuchtet. Martin Luther schreibt dazu: "Dieses Leben ist nicht ein Wesen, sondern ein Werden... Wir sind noch nicht, wir werden es aber werden. Es ist noch nichts getan und geschehen, es ist aber im Gang und Schwang". Die verwandelnde Kraft der Bibel, Alte und Neue Musik, Licht und Dunkel im nächtlichen Kirchenraum von St.Moriz laden an diesem Abend zu einer ganz eigenen Transformation ein.
Vikar Dr. Thomas Amberg, St. Moriz
Transformationen Bach – Jazz: Die Morizer Kirchennacht beginnt um 18 Uhr mit der Wochenschlussandacht. Ab 19 Uhr präsentiert der Erfurter Multibläser Steven Tailor mit seinem Trio Skytrain Jazz als Bach-Transformation aus seinem neuen Album „BachArts“.
Transformationen Bürger und Bibel: Ab 20 Uhr heißt es „Bürger lesen Bibel“; Namhafte Coburger tragen ihre Lieblingsstelle aus der Bibel vor. Kirchenmusikdirekter Peter Stenglein an der Orgel und Steven Tailor (Saxophon) wagen dazu improvisierend die Transformation der Texte in Musik.
BachArts II: Um 22 Uhr wiederholt das Trio Skytrain seine Jazz-Hommage an Johann Sebastian Bach
Transformation zum Tageswechsel: Ab 23 Uhr lädt die Gemeinde St.Moriz ein zum Nachtgebet mit „Gedanken zur Nacht“ und Musik aus Taizé. Ende mit dem Segen um 24 Uhr.
Trans-Fair: Schüler des Gymnasiums Ernestinum haben die „Stärkung des Fairen Handels in Coburg“ zum Thema ihres Praxis-Seminars im Fach Religion gemacht. Eines der Ergebnisse ist das „Café Trans-Fair“ im Pfarrhaus St. Moriz (Kirchhof). Hier werden an der „Fairhandel Bar“ im der Museumsnacht Kaffee, Cocktails und andere fair gehandelte Produkte angeboten (18-22 Uhr).
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Grabungsmuseum
Transformation des Stadtkerns: Kloster, Ratsschule, Ämtergebäude – welche Umformungen der älteste Kern der Stadt erfuhr, ist in Coburgs einzigem “unterirdischen“ Museum zu sehen. Fundamente, Mauerreste und eine zeichnerische Rekonstruktion des einstigen Kirchhofs mit Geyersturm, Ratsschule und Propstei lassen erkennen, wie Coburg im Mittelalter aussah. In Vitrinen werden historische Werkzeugen und Tongefäße gezeigt, die bei Ausgrabungen an diesem Ort gefunden wurden.
Transformation Malerei – Videoinstallation: Die in München geborene Künstlerin Angelika Neumann betreibt seit einigen Monaten ihr Atelier Artstudio30 in Seßlach. In einer Videoinstallation gibt sie einen Einblick in Ihr Schaffen. Das Video schreitet durch eine Ausstellung von Bildern. Die Kamerabewegung führt den Blick des Betrachters über kleine Ausschnitte, zu unterschiedlichen Perspektiven, von der Totale zum Detail und wieder zurück.
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Lutherschule und Ketschenvorstadt
Schule in Transformation: Vor rund 160 Jahren erkannte der Rat der Stadt, dass Schulbildung für Mädchen nicht weniger wichtig ist als für Knaben (die wurden vorher in der Ratsschule unterrichtet, während die Mädchen an wechselnden Orten gebildet wurden). Also kaufte man am Säumarkt alte Schweineställe auf und ließ hier eine Schule errichten, die damals ihrer Zeit voraus war. Die Dorfzeitung nannte sie prachtvoll und die Schulchronik verzeichnete zur Eröffnung am 11.8.1862 genau 613 Schülerinnen, 9 Lehrer und einen Rektor mit eigener Wohnung im 2. Stock. Ab 1903 durften auch Jungs die Schule besuchen, die zum 400. Geburtstag des Reformators eine Luther-Büste und 1907 ihren heutigen Namen erhielt. Nach dem Krieg diente das Haus als Flüchtlingsquartier und Massenunterkunft – und mangels Brennstoff wurde alles verheizt, was brennbar war. Fast alles: Denn erhalten blieb das alte Schulharmonium, das in der Museumsnacht wieder erklingen wird. 1973 diente das Haus als Ausweichquartier für das Gymnasium Albertinum, seit 1988 beherbergt es nach umfangreichen Renovierungsarbeiten die Grundschule Lutherschule. Mittagsbetreuung, Computer- und Internetarbeitsplätze gehören heute zum Standard für 123 Schüler aus 5 Klassen und vielen Herkunftsländern.
Transformation des Quartiers: Wie sich die Ketschenvorstadt zwischen gestern, heute und morgen verändert, wird in der Museumsnacht in vielen Bildern deutlich. Die laufende Stadtsanierung steht im Mittelpunkt einer Konzept-Präsentation.
Transformation Bau-/Schaustelle: Der Seßlacher Bildhauer Wolfgang Schott verwandelt vor den Augen der Besucher mit Handkreissäge, Hammer und Meißel einen Baumstamm in eine imposante Großskulptur. Gleichzeitig verwandelt sich die Baustelle Ketschengasse zur Schaustelle Kunst. (Der genaue Standort der Kunstaktion zwischen Ketschentor und Lutherschule ist vom Fortgang der Bauarbeiten abhängig.)
Transformation vom Bau- zum Schauzaun: Drei Klassen präsentieren ihr Monumentalwerk mit dem Titel „Auf dem Bauzaun einmal um die Welt“
Transformation für Herz und Ohr: Wie aus Gefühlen Töne und aus Texten Lieder werden, demonstrieren der Lutherschulchor, Leitung Alina Friedrich, Musikschule Coburg (18 Uhr), der Kammerchor Coburg, Leitung Leopold Schindler mit neuen Sätzen zu alten Liedern (20 Uhr) und der Männerchor Salto Musicale mit einer „musikalischen Weltreise“ (ab 21 Uhr) Der stellvertretende Leiter des Kammerchores Robert Schad wird das historische Schulharmonium im Treppenhaus zum Klingen bringen (18:30, 19:30 und 20:30 Uhr).
Musik verbindet: Chorunterricht an der Lutherschule ist wichtiger Bestandteil des Programms zur Integration vieler Kinder mit Migrationshintergrund. Damit dies auch in Zeiten leerer Kassen so bleibt, kommt von jedem in der Lutherschule verkauften Museumsnacht-Eintrittsbändchen 1 Euro der Finanzierung des Chorunterrichtes an der Schule zugute. Demselben Zweck dienen weitere kulinarische und kreative Beiträge von Förderverein und Elternbeirat (dessen Vorsitzende Heike Zöller transformiert ein Klassenzimmer in eine Galerie und stellt dort Aquarelle aus).
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Pfadfinderhaus Ketschengasse 48
Transformation einer Schmiede: Dem uralten Anwesen am Ketschentor haben die Pfadfinder neues Le¬ben eingehaucht. Was sich in der einstigen Schmiede heute alles abspielt, zeigen die Jugendlichen von 18 bis 1 Uhr.
Transformation aus dem Orient: Es knarrt und ächzt das alte Gebälk im Hof, während die Erzählkünstlerin Peggy Hoffmann mit leiser, dunkler Stimme mit alten orientalischen Kurzgeschichten die Besucher zum Staunen, Raunen und Lachen bringt (jeweils zur vollen und halben Stunde).
Transformation mit Feuer: Überm offenen Feuer verwandeln sich Wasser, Mehl und andere Stoffe in le¬ckere Gerichte: Ein Tschai (Pfadfinder-Punsch nach geheimem Stammesrezept), Stockbrot und Flammku¬chen frisch aus dem Ofen der Bäckerei Reißenweber laden zum Verweilen ein.
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Nikolauskapelle
Transformation: eine Kapelle, viele Gemeinden: 1473 wurde vor dem südlichen Tor Coburgs ein Siechenhaus erbaut. Die dazugehörige Kapelle wurde dem heiligen Nikolaus geweiht, der als Helfer für Pilger, Reisende, in Not Geratene und ansteckend Erkrankte gilt. Die Fresken aus dieser Zeit sollten Trost und Hoffnung spenden und zeigen deshalb den heiligen Nikolaus mit den Heiligen Erasmus (bekannt als Helfer gegen Krankheiten), Jakobus (Jünger Jesu und Patron der Pilger) und Leonhard (Helfer für alle Gefangenen und Patron für das Vieh). Ab 1529, nachdem sich die Reformation durchgesetzt hatte, wurden hier evangelische Gottesdienste abgehalten. Das Siechenhaus wich 1709 einem Armenhaus mit Altenheim. 1723 schlug ein Blitz in die Kapelle und immer wieder machte ihr das Hochwasser der Itz zu schaffen. Nach jeweils notdürftiger Reparatur verfiel sie zusehends. 1806 gestattete Herzog Ernst I der kleinen katholischen Gemeinde, die Kapelle mit zu benutzen. Bis zur Weihe der Kirche St. Augustin 1860 gingen hier die Katholiken zur Kirche. Ab 1873 nutzte dann die jüdische Gemeinde das Gebäude als Synagoge; in den Barock-Altar wurde ein Thoraschrank eingebaut. 1946 diente die Kapelle der freikirchlichen Gemeinde und seit 1962 ist sie das Gotteshaus der Altkatholischen Gemeinde St. Nikolaus Coburg. Alte Aufnahmen aus dem Stadtarchiv verdeutlichen die Transformationen der Kapelle.
Transformationen Orgel & Flöte: Dreimal am Abend erklingen bei einem Konzert zunächst die kleine Orgel der Kapelle, dann eine Querflöte solo und schließlich beide gemeinsam. Zu hören sind Bearbeitungen von Orgelwerken; einen Schwerpunkt bilden Transformationen von Johann Sebastian Bach. Interpreten sind der aus Irland stammende Organist und Kirchenmusiker Gary O’Connell und Marthel Witkowski, 1. Flötistin im Philharmonischen Orchester am Landestheater Coburg. ab 19 Uhr, sowie 20 Uhr und 21 Uhr je 40 Min. – Kirche geöffnet bis 24 Uhr.
Tipp: Die Kapelle kann auch am Tag des offenen Denkmals am 12. Sept. besichtigt werden.
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Nach(t)speisen
Kunst, Kultur und Kulinarik gehören zusammen. Die Museumsnacht bietet Genüsse für Augen, Ohren und Gaumen – an fast allen Schauplätzen.
| Veste: | Gulaschsuppe, warmer Leberkäse, Wiener Würstchen, verschieden belegte Brote und Brötchen, diverse Snacks, dazu Bier, Wein und alkoholfreie Getränke (Ratskeller Coburg) sowie Coburger Bratwürste von Rost (Burgschänke) |
| Naturkundemuseum: | Linsensuppe mit und ohne Würstchen, Chili con carne und Nudeln mit Bolognese-Sauce (Metzgerei Schlag) sowie internationale Cocktails, Prosecco, regionales Landbier und alkoholfreie Getränke (Sonder-Bar). |
| Kunstverein: | Kaffee, Gebäck, Wein, Pizza, Schokofrüchte Die (Coburger Boulangerie) |
| Ostpavillon: | fränkisch - herzhaft - bierig to go (Verein Zeitreise) |
| Pfarrzentrum St. Augustin: | Gulaschsuppe, Wienerle, Käsewürfel, Kaffee und selbstgebackene Kuchen, div. Getränke (Nachtcafé der kath. Jugend) |
| Landestheater: | belegte Laugenstangen, Drei Nürnberger Würstle im Brötchen, Kaffee und frische Blechkuchen, diverse Getränke (Künstlerklause) |
| Theater in der Reithalle: | Nudelsuppe mit frischem Gemüse und Hühnchen, Yoghurt mit Früchten im Glas, diverse Getränke (Künstlerklause) |
| Ehrenburg/Schlosskeller: | Kartoffelsuppe mit Steinofenbrot, Nudelpfanne, Schmalzbrot, Matjes und Lachsbrötchen, dazu Kellerbier, Frankenweine, alkoholfreie Getränke, Hausschnaps Obstler (Burgschänke) |
| Puppenmuseum: | Einfache Maiskörner werden zu leckerem Popcorn „transformiert“ (Freundeskreis Puppenmuseum), und Kaffee aus dem Café "Hallo Dolly" wird zu „Coffee to go", wenn man ihn in eine lange Museumsnacht mitnimmt. |
| St. Moriz: | Kaffee, Cocktails und fair gehandelte Produkte (Schüler des Gymnasiums Ernestinum im Pfarramt Kirchhof 7, 18-22 Uhr) |
| Lutherschule: | kleine Leckereien, Prosecco, Kaffee und alkoholfreie Getränke (Förderverein und Elternbeirat) |
| Pfadfinderhaus: | Tschai (Punsch nach geheimem Stammesrezept), Stockbrot (Pfadfinder) sowie Flamm- kuchen frisch aus dem Ofen (Bäckerei Reißenweber) |
| Transformiertes Gesindehaus: |
Während der Museumsnacht öffnet der Treff am Bürglaßschlösschen seine Pforten. Die Besucher der Museumsnacht erleben die „Transformation“ vom ehemaligen Gesindehaus des Bürglaßschlösschens bis zum heutigen AWO-Mehr Generationen Haus mit seiner Angebotsvielfalt. Anstelle der Herrschaften im Bürglaßschlösschen verköstigen die AWO-Mitarbeiter die Museumsnacht-Besucher/innen mit einer leckeren Kürbissuppe. |
Lesen Sie hier das Vorwort
des Kulturreferenten und 2. Bürgermeisters der Stadt Coburg
Norbert Tessmer
zur 6. Coburger
Museumsnacht