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Coburg empfängt Luther-Figur
Unlängst ist nach sechstägigem Aufbau die mobile Plastik „Martin Luther: Hier stehe ich…“ von Ottmar Hörl auf dem Markt in Wittenberg in Anwesenheit des Künstlers präsentiert worden.
Die im Vorfeld vom Künstler eingeladenen Oberbürgermeister deutscher Städte empfingen während der Vernissage „ihre“
Luther-Figur. Für die Stadt Coburg nahm 2. Bürgermeister
Norbert Tessmer den Miniatur-Luther entgegen.
Hörls Installation besteht insgesamt aus 800 Luther-Figuren, Nachbildungen der berühmten Statue Martin Luthers, die der Bildhauer Johann Gottfried Schadow zu Beginn des 19. Jahr-
hunderts schuf. Das Grundgerüst bildet ein Raster aus Latten, die auf dem Markt montiert wurden. Im zweiten Schritt wurden die Luther-Figuren, die in den Farben Purpurrot, Kobaltblau, Dunkelgrün und Schwarz gefertigt wurden, an den Kreuzungspunkten der Latten fixiert. Die Plastik von Ottmar Hörl bleibt bis zum 12. September 2010 jedermann zugänglich.
Professor Ottmar Hörl, Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, lebt und arbeitet in Wertheim (Baden-Württemberg). Seit 1978 realisierte er national und international zahlreiche Ausstellungen und Ausstel-lungsbeteiligungen sowie Projekte im öffentlichen Raum. Im Vorfeld der Vernissage sagte er: „Ich multipliziere
Luthers Präsenz. Das mobile Luther-Denkmal wird zum Botschafter für die Lutherdekade und verbindet Wittenberg
mit der ganzen Welt.“
Die Stadt Wittenberg unterstützt die vom EKD-Projektbüro „Luther 2017 – 500 Jahre Reformation“ angeregte Kunstinstallation. Sie wird ausschließlich privat finanziert und findet im Rahmen der Lutherdekade statt.
Die Lutherdekade wurde im Herbst 2008 ausgerufen und soll auf das 2017 anstehende Jubiläum hinweisen:
Dann ist es exakt 500 Jahre her, dass Martin Luther seine 95 Thesen veröffentlichte und so die Reformation auslöste.
Pressemitteilung downloaden (pdf 38 KB)
Boulevard Baustelle – Open Air Modenschau lockt mit herbstlichen Looks
Am 10. September beginnt ganz offiziell der Coburger Modeherbst, denn dann präsentieren sechs Modegeschäfte aus der Ketschengasse gemeinsam Ihre aktuellen Herbst-Winterkollektionen.
„Open Air wird präsentiert, womit Mann und Frau in der kommenden kalten Jahreszeit absolut im Trend liegen“, so Citymanagerin Annette Kolb.
Rund 20 Models führen unter der Regie von Terra Brazil um 14.00 Uhr und um 16.00 Uhr vor, was Coburgs Ketschengasse modisch zu bieten hat. Der 30 Meter lange Laufsteg verwandelt die beliebte Einkaufsstraße, die vor allem im unteren Bereich von den laufenden Sanierungsmaßnahmen betroffen ist, in einen exquisiten Modeboulevard.
„Unsere Models zeigen den trendigen Zwiebellook – in großen und kleinen Größen. Leggings waren schon in der letzten Herbst und Wintersaison absolut angesagt und das bleiben Sie auch 2010. Dazu trägt Frau Long-Blusen und Tuniken und schmückende Accessoires, erklärt Daniela Haider von quattro no limits.
„Wir haben mit viel Liebe und Sachkenntnis exklusive Kollektionen für diesen Herbst und Winter ausgewählt und bieten unseren Kunden wieder eine gute Gelegenheit für einen ausdehnten Einkaufsbummel“, so Kerolain und Christa Frind.
„Jeans hat immer Saison und deshalb dürfen wir bei der Modenschau nicht fehlen. Hoch im Trend liegt auch Strick, kombiniert mit feiner Seide oder robustem Leder“, weiß Peter Faulhaber, der neben Damen- auch Herrenmode zeigt. Außerdem mit dabei sind Flomavi – Seifenlust und Badefreude, Haas – Haus der Gesundheit, und Schnabels`s - Italienische Designermode.
Moderiert werden die Läufe von Radio Eins Moderatorin Jasmin Kluge, die das modische Angebot - vom frechen, kuscheligen Outfit für Kinder, Young-Fashion und attraktiven Damen- und Herrenkollektionen - gekonnt in Szene setzt.
Für die Augen und das Gesicht setzt Geyer - Sehen und Hören die richtigen Akzente. Trendige Frisuren und stylisches Make-up für die Models kommen von Julia Göhring. So kann jeder Zuschauer unabhängig von Alter und Figur mit Sicherheit etwas Neues für sich entdecken. Abgerundet wird der Mode-Freitag unter dem Titel „Coburg zieht an“ mit musikalischen und tänzerischen Showeinlagen, welche konzipiert wurden von Terra Brazil.
Nicht nur die Modegeschäfte sind dabei, viele Einzelhändler in der Ketschengasse machen das Programm perfekt. Köstliche Kaffeespezialitäten bietet rund um die Show die Kaffeerösterei Wichtrey und ebenso schmackhafte Schokoladen gibt’s bei Esther Confiserie. Das neu eröffnete „Kosmetikatelier am Ketschentor“ präsentiert seine Räumlichkeiten.
Nach den Läufen ist allerdings noch lange nicht Schluss. Weiter geht es bis 20.00 Uhr in den Geschäften, wo die Models vor Ort weitere Herbst- und Wintermode zeigen. Besucher der Modenschau können das Gesehene gleich anprobieren und kaufen.
Organisiert wird die Modenschau vom Coburger Citymanagement, konzeptionell unterstützt von Terra Brazil.
Weitere Partner und Unterstützer sind die Baugesellschaft Otto Hauch und die Metzgerei Spielmann.
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Coburger aus Oregon zu Besuch in Oberfranken
„Herzlich willkommen nicht in Coburg Oregon,
sondern in Coburg Oberfranken!“
Mit diesen Worten hat Coburgs 2. Bürgermeister
Norbert Tessmer am 02.09.2010 eine siebenköpfige Studentengruppe vom Gutenberg-College aus der gleichnamigen Stadt in Oregon im Bürglaßschlösschen empfangen.
Er vermittelte den jungen Gästen einen ersten Eindruck von der Vestestadt, indem er ihnen einen kurzen Überblick über die Stadtgeschichte gab: Er erzählte von der internationalen Heiratspolitik des Herzoghauses, von Co-burg zur Zeit des Nationalsozialismus und der Wende sowie vom gewachsenen Selbstverständnis, heute „Europastadt“ zu sein.
Die Reisegruppe quartiert in Friedels Ferienwohnung und verweilt vom 31.08.2010 bis zum 18.09.2010 in Coburg,
um auf den Spuren Martin Luthers und Prinz Alberts zu wandeln sowie Burgen, Schlösser und Sehenswürdigkeiten
vor Ort zu erkunden. Das Ehepaar Friedel hat zu diesem Zweck ein umfangreiches Programm für die Truppe zusammengestellt, u.a. wird auch ein Deutschunterricht stattfinden.
Bereits zum zweiten Mal besuchen Studierende des Gutenberg-Colleges das oberfränkische Coburg. Der Präsident der Einrichtung, David Crabtree, lobt die Freundlich-keit der Bürgerinnen und Bürger: „Die Leute hier sind sehr nett,
sie haben viel Geduld. Außerdem hat die Stadt eine ideale Größe und es gibt viel zu sehen. Daher kommen wir sehr gerne nach Coburg.“
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Rezepte nach einer langen Nacht Puppendoktor Packert hat Sprechstunde
Müde Puppenfüße, tränende Glasaugen, Kopfschmerzen und andere Wehwehchen nach einer langen Museumsnacht verarztet am Sonntag, den 12. September Puppendoktor Thomas Packert in
seiner Sprechstunde von 13.00 - 15.00 Uhr.
Natürlich hat er auch für alle anderen Krankheitsfälle ein offenes
Ohr und einen ärztlichen Rat. Mit der Ferienzeit endet am
kommenden Wochenende auch die Sommerausstellung im
Coburger Puppenmuseum. Zum letzten Mal können Sie sich
am Sonntag zwischen 10.00 und 16.00 Uhr über die Erziehung bürgerlicher Kinder mittels Miniaturporzellan informieren.
Erst einmal freut sich das Museumsteam jedoch auf die Museumsnacht am 11. September. Zahlreiche Verwandlungen von Puppen, Spielsachen, gestapelten Bechern und sogar Maiskörnen können die Besucher miterleben und sich selbst in eine Puppe verwandeln. Als „Verwandlungskünstler“ zu Gast sind Waldtraud Deutschmann und ihr Sportstacking-Team sowie der Freundeskreis Coburger Puppenmuseum, der einfache Maiskörner in leckeres Popcorn „transformiert“.
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Treffen der Menschen mit Hirntumor und ihren Angehörigen
Die neu gegründete Selbsthilfegruppe für Menschen mit Hirntumor und ihren Angehörigen trifft sich wieder am Dienstag, 14. September 2010 von 17 bis 18.30 Uhr, in der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen, Oberer Bürglaß 4, Coburg. Neben dem persönlichen Erfahrungsaustausch werden Informationen über Diagnosestellung, Operationen und Nachsorgemöglichkeiten besprochen. Interessierte können direkt zum Treffen kommen oder sich informieren unter der Tel.: 09561 / 89 15 76 oder unter selbsthilfe@coburg.de.
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